Unsere Mission: eine Berufung, ein Elan…

…im Dienste der Schwachen

“Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan.”
 (Matthäus-Evangelium, 25, 40)

In Treue zur Gründerin versuchen wir, den benachteiligten Menschen zur Seite zu stehen. Wir möchten die Liebe Gottes weitergeben, dort wo Leiden und Misserfolge die Menschen bedrücken. Dieser Auftrag wurde uns von der Kirche anvertraut. Die Gründerin sagte mit ihren Worten “In jedem Menschen, der unseres Dienstes bedarf, sehen wir den Herrn selbst, der uns in seinen Dienst nimmt”. Sein Blick der Liebe verpflichtet uns, die Würde des anderen anzuerkennen. Wir haben erfahren, dass diese Anerkennung die Grundlage jeder echten Hilfe ist.

Somit bringen wir benachteiligten oder behinderten Menschen unsere Aufmerksamkeit entgegen. Wir haben auch die Aufgabe, hellhörig zu bleiben gegenüber den Bedürfnissen der Menschen und den Anforderungen unserer Zeit Auf privilegierte Art und Weise wirken die betagten und kranken Schwestern durch ihr Gebet und das Geschenk ihres Lebens am Auftrag und der Sendung der Ordensgemeinschaft mit.

Auf neuen Wegen…

Eine auf Jesus begründete Spiritualität
– Von Mutter Adèle übermittelte Grundlagen

Adèle de Glaubitz stellte das Kreuz in die Mitte unserer Gemeinschaft und ihrer Spiritualität. So öffnete sie einen Weg der Hoffnung für alle Benachteiligten des Lebens. Das Kreuz, dessen Namen die Kongregation trägt, ist Zeichen für die Gemeinschaft mit Jesus. Wer von ihm berührt ist, wird sich dem Menschen nicht verschließen.

Unsere Gründerin war eine praktische und realistische Frau, die auch für den geistlichen Weg ihrer Schwestern Sorge trug. So übergab sie ihrer Gemeinschaft als geistliches Vermächtnis vier Grundhaltungen, die helfen können, ein Leben in der Nachfolge Christi zu führen:

  • die Sammlung ist eine Haltung der Wachsamkeit und verlangt nach Gebet und Besinnung. Sie soll fähig machen, in der Gegenwart Gottes zu leben und inmitten aller aufreibenden und ermüdenden Arbeit ruhig und gelassen zu bleiben.
  • die Reinheit der Absicht fordert uns auf zu innerer Freiheit, um mit ungeteiltem Herzen eindeutig und ohne Berechnung zu handeln.
  • die Demut ist der tägliche Mut zum Dienen nach dem Beispiel Jesu im Evangelium.
    Respekt und Rücksichtnahme sind unerlässliche Kriterien dieses Dienens.
  • die Liebe ist die wesentliche Grundlage unseres gemeinschaftlichen Lebens. In ihr verbinden sich Geduld und Milde zur Nächstenliebe. So erst können wir Liebe weiterschenken und denen nahe sein, die unsere Hilfe brauchen.

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… in der Lebensgemeinschaft mit unseren Schwestern

Das schwesterliche Leben, ein alltägliches Teilen

Die Schwestern leben in einer Lebensgemeinschaft, in größeren oder kleineren Gruppen, in der sie im gemeinsamen Beten, Arbeiten und Zusammenleben Stärkung im Glauben, Geborgenheit und Halt finden. Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Vergebung sind Grundsäulen der Gemeinschaft.

Jede Schwester stellt sich täglich neu in den Dienst der Ordensgemeinschaft, entsprechend ihrer Begabung und ihren Talenten. So entsteht aus dem persönlichen Einsatz und der Dimension der Gemeinschaft ein immer neues spannungsreiches Engagement.

Getreu der Devise von Mutter Adèle, “Gott um Gottes willen verlassen”, sind uns bleibende Quellen der Berufung das persönliche und gemeinschaftliche Gebet, das Wort Gottes und die Feier der Eucharistie. So stehen Gebet und Aktion in wechselseitiger bereichender Beziehung.

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Wie wird man Kreuzschwester

Das Ordensleben ist — wie das Leben aller Christen — in der Taufe verwurzelt. Unser Leben als Kreuzschwester verwirklicht sich in der Weihe unserer ganzen Person an Jesus Christus, der uns in Seine Nachfolge gerufen hat. Wie Er, wollen wir arm, ehelos um des Himmelreiches willen und gehorsam leben.

Unsere Lebensform vollzieht sich in der Gemeinschaft der Kreuzschwestern, die im Jahre 1848 von Adele von Glaubitz in Straßburg gegründet wurde. Damit das Charisma der Kreuzschwestern auch in unserer Zeit weiter lebendig bleiben kann, brauchen wir Frauen, die in unsere Gemeinschaft eintreten.

Wenn Du einen solchen Ruf vernimmst und Deine Antwort darauf geben willst, dann kannst Du Dich an folgende Kontaktadresse wenden:

Schwester Ancilla-Maria Ruf

St. Hildegardishaus — Haus am Weg
Rochusberg 1, D-55411 Bingen/Rhein
Tel.: 06721/928 158 — Fax: 06721/928 159
E-mail: hildegardishaus@gmx.de

Kreuzschwester werden welche Schritte? (PDF)

Einige Beispiele

Unsere Videoreportagen (im Werden)

Wenn Sie mehr wissen wollen

Unsere Dokumentation herunterladen (PDF)

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Toile Le bon Samaritain par Camille Claus
Aquarelle Le chemin par Camille Claus
La Croix: au cœur de notre spiritualité
Accueil de nos différences
Soeur Anna Maria

Kongregation der Kreuzschwestern von Strasbourg – 12 rue Johann Knauth – 67000 Strasbourg
Telefon 00 33 (0)3 88 15 44 60 – Tele-Fax 00 33 (0)3 88 15 44 64 – Email: hildegardishaus@gmx.de