Fokus auf…

  • Ostern!

    Geschrieben am 31. mars 2018 von Bertille. keine Kommentare
    Soeur Marie-France

    In den frühen Morgenstunden des Monates April feiert die Kirche die Auferstehung Christi, das Fest der Feste, das Herz des christlichen Glaubens. Gleichzeitig eröffnet unsere Kongregation ihr Generalkapitel, in dem die Delegierten zwei Wochen lang eine Bilanz der letzten sechs Jahre ziehen und Projekte für die nächsten sechs Jahre planen. Wir werden besonders über das Wort Gottes im Evangelium von Johannes meditieren: « Was er Euch sagt, das tut“.

    Jeder kann sich diesen Satz aneignen und sich leiten lassen. Ich bin sicher, Gottes Botschaften werden uns überraschen.

    Was soll ich Ihnen wünschen? Möge der auferstandene Christus von Tag zu Tag unsere Hoffnung sein und das Osterlicht in uns und um uns herum leuchten zu lassen. Ostern macht uns zu Zeugen und ruft uns auf,  in einer neuen Art zu leben, zu lieben und zu hoffen. Lassen wir uns während dieser ganzen Osterzeit, die uns zum Pfingstfest am 20. Mai führt, in Ruhe und Frieden führen, in der Verfügbarkeit von dem, « was Er uns sagen wird ».

    Ich wünsche allen Besuchern unserer Homepage und ihren Angehörigen und Freunden ein frohes Osterfest.

    Sr Marie-France Brassel
    Generaloberin

Nachrichten…

  • Grenzübergreifendes Treffen der Freunde der Kreuzschwestern

    Geschrieben am 15. mai 2018 von Bertille. 1 Kommentare

    Am 09. Und 10. Mai 2018 hat sich einen 9-köpfige Delegation unserer französischen Freunde im Mutterhaus in Bingen mit Freunden aus Deutschland getroffen. Das Anliegen auch in Deutschland einen Freundeskreis der Kreuzschwestern zu gründen, ist nicht neu aber es hat durch die Begegnung am „Tag der Freunde“ während dem Generalkapitel im April 2018 eine neue Dynamik entwickelt.

    10 Personen aus verschiedenen Orten Deutschlands haben sich am Fest Christi Himmelfahrt im Kapellensaal des Mutterhauses eingefunden. Bei einem kleinen Umtrunk kamen sie schnell mit unseren französischen Besuchern ins Gespräch. Nach einer kurzen Begrüßung durch Schwester Ancilla-Maria und einer Information über die Zielsetzung der Begegnung sprach sie über das Gründungscharisma der Kreuzschwestern, das nicht nur von den Ordensschwestern, sondern auch von anderen Personen, die den Schwestern nahestehen, gelebt und weitergetragen werden kann. Im Anschluss daran schilderten Patrick und Denise den Werdegang des Vereins der Freunde von Frankreich, der in diesem Herbst vor 15 Jahren gegründet wurde. Sie sprachen über die verschiedenen Aktivitäten des Vereins und das starke Engagement der Mitglieder. Beim anschließenden Kaffee und Kuchen gab es Gelegenheit sich auszutauschen und sich persönlich zu informieren.

    Die gemeinsame Vesper am Abschluss des Nachmittags vereinte alle Schwestern und Freunde im Gebet um Gottes Wirken durch die Kraft des Heiligen Geistes. Mit großer Freude und dem Bewußtsein, dass ein „Samenkorn“ gelegt wurde, verabschiedeten wir uns voneinander im Vertrauen darauf, dass der Same aufgeht.

    Soeur Ancilla-Maria

  • Eintritt ins Noviziat

    Geschrieben am 22. novembre 2016 von Bertille. keine Kommentare

    « Komm und sieh » ( Joh.1,46) Auch heute noch beruft  Christus Menschen  zu seiner Nachfolge. Er beruft wen er will und wann er will.

    Gott beruft den Menschen aber er lässt jedem seinen freien Willen damit er antwortet wie er es für gut findet.

    Viviane BAÏPO TEMON, eine junge,  geborene  Afrikanerin aus Mittelafrika, die schon lange Jahre in Frankreich lebte,  hat einen Ort bei den Kreuzschwestern in Strasbourg gefunden  für ihre Antwort auf den Anruf Gottes.Hier wurde sie mit Freuden aufgenommen für eine lange Zeit der Überlegung und des Unterscheidens und dann  des  Postulates.

    Am 8 November dieses Jahres fand dann die Zeremonie ihres Eintrittes in das Novoziat in Akono im Kameroun statt, wo sie mit noch 4 anderen jungen Mädchen, die ihr ein wenig voraus waren, ins Noviziat aufgenommen wurde. Aude Mélissa, Aline Adolphine, Zita und Norberta beginnen mit  ihr  das Noviziat ; Viviane wurde in das Noviziat « La Source » aufgenommen in Gegenwart von Sœur Marie France, Generaloberin,Sœur Margit, Assistentin und Sœur Henriette Regionaloberin in Akono,  und den Schwestern der 2 Gemeinschaften von Akono

    Die Zeremonie fand ganz im Afrikanischen Stil statt, zwischen Lampen, Taschenlampen und elektrischem Licht, denn das Licht kam und ging , so als wollte es Viviane daran erinnern das dies die Umgebung ist in welcher sie sich in Afrika befindet, und das es diese Umgebung sein wird in welcher sie dieses Jahr des Abschieds von der Welt verleben wird  Sie hat Afrika wiedergefunden nachdem sie es lange Jahre verlassen hatte.

    Das Noviziat ist eine Zeit der Prüfung für den  Eintritt in das Ordensleben. Nach dieser Zeit der Prüfunng wird die Kandidatin ihre Gelübde ablegen.

    Unsere Konstitutionen (N° 108) sagen : « es ist eine Zeit der Vorbereitung in welcher die Fundamente des Ordenslebens gelegt werden » Das Noviziat dauert 2 Jahre . Die ersten 12 Monate (das kanonische Jahr) werden hauptsächlich im Noviziat verbracht, das heisst in dem Haus  das dazu bestimmt ist.

    Während dieser 12 Monate vertieft sich die Novizin :

    • In ein Leben mit Gott und der persönlichen Begegnung mit Christus
    • In die Selbsterkenntnis und sich dem Anderen, der anders ist, zu öffnen
    • In eine tiefere Erkenntnis der Kongregation, ihres Charismas, des gemeinschaftlichen Lebens und der apostolischen Tätigkeit
    • Öffnung für die Welt und die Universalität der Kirche.

    Diese verschiedenen Laufgänge werden der Novizin erlauben die Radikalität des Lebens aus der Taufe zu erfahren indem sie versucht Christus ähnlich zu werden, in der Führung des Heiligen Geistes  und im Hingehen  zu Gott dem Vater ,  im Herzen der Kirche und in dem Schosse der Kongregation.

    Das 2. Jahr ist hauptsächlich ein Jahr der Übung, in der die Kandidatin ihre Erfahrungen macht was das schwesterliche Leben betrifft und die apostolische Tätigkeit in einer Gemeinschaft.

    Es ist eine Antwort auf die Liebe Christi und der Wunsch eine Radikalität zu leben die Viviane veranlasst haben  Strasbourg zu verlassen  um ihr  kanonisches Noviziat im Kameroun zu machen. Viviane hatte ihre Afrikanische Heimat mit 12 Jahren verlassen um zu ihren Eltern nach Frankreich zu kommen.Hier hat sie studiert und ihr Leben aufgebaut.

    Sie hat diese schwere  Entscheidung getroffen alles zu verlassen und fort zu gehen , wie Abraham, in ein unbekanntes Land, im Vertrauen auf Den  der ihr Leben erfüllen kann und Ihm vertraut sie aus ganzem Herzen.Das ist eine wahre Herausforderung.

    Wir sind davon überzeugt dass es nicht einfach für Viviane war eine soche Entscheidung zu treffen die ihr ganzes Leben betrifft und bestimmt. Sie brauchte einen grossen Mut, eine Entäusserung, und viel Grossmut.Uns  allen obligt es sie durch unser  Gebet und unsere schwesterlichen Liebe in dierser Phase zu begleiten damit sie erfahren darf, dass sie die beste Wahl getroffen hat.

    Schwester Henriette Alima

  • « Nahe bei den Menschen – Gestern – Heute – Morgen »

    Geschrieben am 12. mai 2016 von Bertille. 1 Kommentare

    Unter diesem Motto haben die Kreuzschwestern von Bingen am 09.04.2016 zu einem Kloster-Nachmittag in das Mutterhaus auf dem Rochusberg eingeladen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – 20 Personen – haben mit großem Interesse das Programm wahrgenommen.

    Nach der Begrüßung und einem kleinen Empfang präsentierten die Kreuzschwestern ihr Charisma und ihre Wurzeln, die geschichtliche Entwicklung und den aktuellen Stand und ihr Perspektive im bleibenden Auftrag einer sinnvollen Nähe bei den Menschen.

    Beim Rundgang durch das Kloster inclusive Seniorenwohnen und Hoteletage wurden manche Fragen beantwortet. Die Gespräche beim gemeinsamen Kaffeetrinken waren lebendig und fröhlich.

    Mit einer feierlichen Vesper ging der Nachmittag zu Ende, an dem nur zufriedene Gäste und Schwestern zu sehen waren.

     

    Schwester Ancilla-Maria Ruf

  • Der grosse Traum vor 50 Jahren und die Wirklichkeit von heute St Martin Düngenheim in der Eifel feiert 50 jähriges Bestehen.

    Geschrieben am 25. avril 2016 von Bertille. keine Kommentare

    Für die Schwestern vom Hl. Kreuz und  die Mitarbeiter ist der 50. Geburtstag der Einrichtung ein besonderes Ereignis und wird dementsprechend in einem großen Festakt am 19. März 2016 gefeiert.

    Der Auftakt geschieht durch den feierlichen eucharistischen Gottesdienst, den Bischof Stephan Acker von Trier in Konzelebration  mit Prälat Franz-Josef Gebert, Dechant Walter Fuß , Pfarrer Volker Malburg  und Pater Andreas Pohl zelebriert. Diakon Wilfried Puth begleitete den Bischof zum Altar.

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    Zur Feier des Tages zieht Professor Alfred Müller-Kranich  an der Orgel alle Register. Unterstützt wird er vom St.Martin-Projektchor unter der Leitung von Dekanatskantor Sven Scheuren.

    In der Predigt erinnert der Trierer Bischof Stephan Ackerman an den Traum des heiligen Josef.  Am Fest des Hl. Josef, den 19. März 1966 wurde die Einrichtung gegründet, und wie der hl. Josef, so hatten auch die Schwestern  den Traum, hilfsbedürftigen.behinderten Menschen Schutz und Geborgenheit zu bieten und ihnen mit Respekt und Würde zu begegnen.

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    Dieser Traum wurde in der Gründung vor 50 Jahren wahr, ja er wurde sogar Wirklichkeit in der heutigen Inklusion von vielen verschiedenen sozialen Einrichtungen  der im Jahr 2000 gegründeten gGmbH der Schwestern vom Hl. Kreuz.

    Beim Festakt in der Düngenheimer Gemeindehalle trifft sich die Politprominenz aus Berlin –(Sicherheitskräfte haben das Geschehen aufmerksam im Blick) Mainz, aus dem Kreis Cochem – Cell und den Verbandsgemeinden Kaisersesch und Ulmen. Gekommen sind auch viele Freunde und Gönner  von St. Martin u.a. der Vorstand des Fördervereins „Hand in Hand“.

    Direktor Franz Wegener begrüßt die Generaloberin der Kreuzschwestern , Soeur Marie France aus Straßburg und für die deutsche Seite  des Ordens  Generalrätin und Vorstandsvorsitzende des Vereins aus Bingen,  Schwester Ancilla – Maria .

    Drei  Gründungsschwestern, Sr. Lukretia, Sr. Maura und Sr Anna-Maria können unter dem  begeisterten Beifall der Gäste  ebenfalls  noch von  Herrn Wagener  begrüßt werden. Sie haben vor 50 Jahren mit bescheidenen Mitteln begonnen und werden nun in ihrer Arbeit an den bedürftigen Menschen bestätigt.

    Die Festrede hält als Schirmherrin ‚Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Sie stammt aus der Nachabarschaft Düngenheims und ist seit Kindheitstagen mit dem Heim vertraut. Sie sei immer beeindruckt gewesen, wie die Ordensschwestern den ihnen anvertrauten Menschen ein geborgenes Familienleben ermöglicht hätten. Die Schwestern hätten aber auch immer den Kontakt nach außen hin gepflegt und so damals schon den Grund für Integration bzw. Inklusion gelegt. Erfreut verkündigte die Ministerin, dass es ihr gelungen sei in einem Gespräch mit Bundesfinanzminister Wolfgan Schäuble Menschen mit Behinderungen finanziell zu fördern.

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  • Charisma der Kreuzschwestern

    Geschrieben am 19. août 2015 von Bertille. keine Kommentare

    Spiritueller Impuls von Schwester Ancilla Maria (Generalrätin)

    Das Charisma ist die Wurzel, das Charisma ist das, was uns zusammenführt und uns verbindet. Das Charisma ist etwas Lebendiges, eine Kraft, die Menschen brauchen, um in Bewegung zu bleiben. Das Charisma ist „Dynamik“. Wer sich dieser „Dynamik“ öffnet, bricht auf. Mère Adèle, die Ordensgründerin, hat diesen Aufbruch in der Zeit der Industrialisierung gewagt. Sie ist nicht alleine aufgebrochen, sie ist mit ihren Geschwistern, mit Freundinnen und Freunden aufgebrochen. Es war eine bewegte Zeit, in der der Menschenfluss vom Land in die Stadt sehr stark war. Was hat unsere Gründerin Adèle bewegt? Es war die Liebe Gottes einerseits, und es war der leidende Mensch, der in Not geratene Mensch der damaligen Zeit, andererseits.

    Die Zeit der Industrialisierung mitsamt der spezifischen Not ist vorbei. Die entsprechende Antwort unserer Gründerin – ihre Hilfeform zur Linderung der Not – das so genannte Gründerinnen-Charisma ist nicht wiederholbar. Doch das Gründungs-Charisma ist uns aufgetragen: unsere Antwort auf die Liebe Gottes und unsere Antwort auf das Leid der Menschen. Diese beiden Ausgangspunkte können wir nutzen, um unser Charisma zu leben.

    Wir alle haben ein Recht hier zu sein, aber wir alle sind auch in Pflicht genommen, zusammen zu arbeiten, miteinander einen Weg zu gehen in Europa und in Afrika. Wir haben das „Gepäck“ unseres Charismas immer bei uns, wenn wir wirklich zusammengehören, um dem Not leidenden Menschen zu helfen, als unsere Antwort auf die Liebe Gottes.

    Bedeutsam bei der Gründung der Kongregation der Kreuzschwestern war damals, dass Mère Adèle gemeinsam mit den Damen ein Werk gegründet hat, das „Werk für die jungen katholischen Dienstmädchen“. Von Anfang an hat die Gründerin sich gemeinsam mit den Damen der Gefährdeten und Benachteiligten angenommen, die in leiblicher, seelischer und sozialer Not waren. Wesentlich und wichtig von Anfang an war immer das Ziel, die Menschen in die Selbständigkeit hinein zu führen, ihnen zu helfen, dass sie menschenwürdig in der Gesellschaft leben können.

    Nach dem Willen unserer Stifterin soll das Kreuz Jesu Christi mit seiner heilenden, befreienden und erlösenden Botschaft der Liebe Gottes für die Menschen unser Denken und Handeln bestimmen. Die Stifterin hatte eine innige Beziehung zu Christus, dem Gekreuzigten, in dem sich die Liebe Gottes zum Menschen offenbart hat. Sie fühlte sich gedrängt: „Orte braucht der Mensch in Not, nicht (nur) Worte.“

    Wir Kreuzschwestern und alle diejenigen, die durch das Charisma mit uns verbunden sind, orientieren uns am Leben Jesu, wie er sich Menschen zuwendet und dabei alle Höhen und Tiefen des Menschenlebens bis zum Kreuz durchlebte. Der leidende Mensch, der sich in Not befindende Mensch, ist am Kreuz. Wir können nicht alle Kreuze der Menschen wegnehmen, aber ihnen helfen, ihr Kreuz zu tragen.

    Unsere Gründerin hat uns vier Grundhaltungen empfohlen, die zu unserem Charisma gehören und uns behilflich sind bei der Erfüllung unseres Auftrages:

    1. Die erste Grundhaltung der Sammlung als Gottverbundenheit in den Vollzügen des Alltages. Wir sprechen heute sehr oft von unserer Mitte. Der Mensch muss immer wieder seine Mitte finden, aus der Mitte heraus leben und dazu gehört die Sammlung. Gerade in unserer Zeit der vielen und starken Reize ist die Sammlung eine notwendige Grundhaltung. Wenn wir nicht unsere „Strömungen“ immer wieder orten, wenn wir unsere Mitte nicht pflegen, dann sind wir allen anderen  Strömungen ausgesetzt. Die Sammlung als Gott-Verbundenheit in den Vollzügen des Alltages! Unsere Gründerin war eine ganz  praktische, bodenständige Frau. Sie hat gewusst, welche Nöte auch die Helferinnen und Helfer haben. Sie wusste, dass in der Zerstreutheit des Vielerlei im Alltag die Kraft nur aus der Mitte kommen kann.
    2. Die zweite Grundhaltung: die Lauterkeit, die Reinheit der Absicht. Das ist kein veralteter Begriff, die Lauterkeit oder die Reinheit der Absicht. Lauter sein heißt absichtslos sein: Das, was ich sage, denke ich, was ich denke, sage ich.  Auch wenn ich nicht alles sage, aber das, was ich sage, muss stimmen. Lauter sein, wahr sein, ehrlich sein, ohne Nebenansichten.
    3. Die Demut ist die dritte Grundhaltung. Demut als Mut zum Dienen in den jeweiligen Nöten der Zeit. Es gehört  Mut zum Dienst, und wir alle wissen, wie schwer es uns manchmal fällt, zu dienen. Mut zu haben, sich herunterzubeugen, sich in Augenhöhe zu begeben mit dem Traurigen, dem Sterbenden, mit dem Menschen, der total anders ist als ich, sich herunterzubeugen zum Kind.
    4. Die vierte Grundhaltung: die Liebe als geschwisterliche Zuwendung und gegenseitiges Teilen und Mitteilen. Unsere Gründerin wusste, welche Konflikte entstehen, wenn verschiedene Menschen und Stände miteinander leben. Sie war eine Frau, die nicht nur meditiert hat. Sie hat Erfahrungen im konkreten Zusammenleben gemacht und gewusst, dass viele Energien verloren gehen, wenn die Liebe nicht alles zusammenhält. „Ein Leib und eine Seele sein“ zugunsten des hilfsbedürftigen Menschen. Die Liebe als Grundhaltung für das geschwisterliche Zusammenleben, Mitteilen, Mittragen – sie ist heute genauso notwendig wie damals.

  • Fest Kreuzerhöhung, 14. September 2013

    Geschrieben am 10. octobre 2013 von Bertille. keine Kommentare

    Vier Kreuzschwestern feierten im Mutterhaus auf dem Rochusberg in Bingen ihr Profess-Jubiläum: Schwester Maria Aloisia Baum, 65 Jahre, Schwester Barbara
    Bone, Schwester Patricia Gröne und Schwester Ruth Nierula 50 Jahre Ordensprofess.

    jubilaum1-178 jubilaum3-194 Während Schwester Maria Aloisia aus Altersgründen und Pflegebedürftigkeit ihr Jubiläum in ihrem Zimmer auf der Pflegestation festlich beging, feierten die « Goldenen » Jubilarinnen mit ihren Mitschwestern, Angehörigen und vielen Gästen aus Bingen und Umgebung den Fest-Gottesdienst. Hauptzelebrant war Pater Elmar Theisen, OMI aus dem nahen Oblatenkloster. Konzelebrant und Prediger war Geistl. Rat Pfarrer Gerhard Choquet, Pfarrer von St. Martin, Bingen.

    Generaloberin Schwester M. France aus Straßburg begrüßte die Festversammlung und gab ihrem Dank und ihrer Freude über den Anlass dieses Festes Ausdruck.
    Herr Pfarrer Choquet, der zunächst von seiner eigenen Berufung sprach, spiegelte Gottes Ruf, der an den Menschen ergeht und die Antwort des Menschen auf diesen Ruf in seiner realitätsbezogenen Art und Weise wider. Die Vielfalt der Berufungen – insbesondere die Form der Berufung zum Ordensleben – mit seinen Höhen und Tiefen hatten einen hohen Stellenwert in seiner Predigt.

    jubilaum4-206 Ein Höhepunkt im Festamt war die Erneuerung der Profess der Jubilarinnen – Ausdruck des Dankes für die Erwählung und Treue Gottes und gleichzeitig die Verpflichtung der Schwestern zur konsequenten Nachfolge Jesu Christi in der Gemeinschaft der Kreuzschwestern bis zu ihrem Lebensende.
    Viele frohe Gesichter und einen regen Austausch gab es bei dem Empfang im Innenhof und beim Festmahl im Kapellensaal, wo das Feiern bis zur Vesper fortesetzt wurde.

    Mit dem gemütlichen Kaffeetrinken und dem Abendessen fand das Jubiläum seinen Ausklang in Freude und großer Dankbarkeit.

    Schwester Ancilla-Maria Ruf

  • Glückwunschreigen für Schwester Ludovica

    Geschrieben am 27. juin 2013 von Bertille. 1 Kommentare

    Ihren 100. Geburtstag feierte Schwester Ludovika mit ihren Angehörigen und einigen Gästen im Kloster auf dem Rochusberg.  Unter den Gratulanten waren unter anderem Pfarrer Gerhard Choquet sowie Oberbürgermeister Thomas Feser. Das Stadtoberhaupt zeigte sich von ihrer Persönlichkeit beeindruckt und wünschte ihr vor allem Gesundheit und viele erfreuliche Tage.

    gratulation Schwester Ludovika, mit weltlichem Namen Helene Görgen, wurde am 23. Juni 1913 in Konfeld / Hochwald geboren. Mit 26 Jahren trat sie 1939 in das Kloster auf dem Rochusberg in Bingen ein. Sie folgte damit ihren beiden älteren Schwestern, die denselben Weg vor ihr einschlugen.  Drei Tage vor ihrem Klostereintritt legte sie erfolgreich die Meisterprüfung als Damenschneiderin ab. Sie war die letzte Schwester, die kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges in die christliche Gemeinschaft in Bingen eintrat.

    In unterschiedlichen Filialen der  Kreuzschwestern war Schwester Ludovika in ihrem gelernten Beruf als Schneiderin tätig, den sie in kleinerem Umfang noch bis vor ein paar Jahren mit Freude ausüben konnte.

    Als älteste Bewohnerin des Klosters lebt Schwester Ludovika, die noch sehr rege am Alltag des Hauses teilnimmt, seit Frühjahr 2013 auf der Pflegestation des Mutterhauses der Kreuzschwestern auf dem Binger Rochusberg.

  • Kultur und Interkulturalität!

    Geschrieben am 22. avril 2013 von Bertille. keine Kommentare

    140 Ordensmänner/Frauen, vertreten aus allen Kontinenten, haben in Paris an einer Sitzung von 2 Tagen teilgenommen mit dem Thema: Das Ordensleben in der Prüfung der kulturellen Pluralität.

    Es gibt tatsächlich etliche Institute und Kongregationen mit Standorten in verschiedenen Ländern, denen Fragen gestellt werden und die aufgerufen sind, ihre interkulturellen Erfahrungen auszutauschen.

    sr-marie-claire kultur2 kultur3 Beiträge, Interventionen, Erfahrungen und Zeugnisaussagen haben ein starkes Interesse hervorgerufen und haben ein neues Konzept des gemeinsamen Lebens als Bürger des Planeten und als Mitglied der universellen Kirche gefunden. Das vorgeschlagene verfahren geht nicht, ohne dass wir unsere Weltanschauung und unsere Praktiken in Bezug auf Bildung und Überlegungen in unseren verschiedenen Leitungsinstanzen hinterfragen.

    Während 2 Tagen die Erfahrung der Verschiedenheit des  Anderen durch seine Herkunft, seine  Sprache, seine Geschichte und seine Werte zu machen, bringt uns in die Position der Demut, des Staunens, der Verwunderung und öffnet einen Weg des Zuhörens und des Dialoges!

    Sr Marie-Claire und Bertille

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Unsere Projekte und laufenden Realisierungen

  • Änderung in der Betreuung der Kinder in unserer Mission im Kongo

    Geschrieben am 22. septembre 2011 von Bertille. keine Kommentare

    Die Gemeinschaft unserer Schwestern in Kinshasa, tätig in der Pädiatrie Kimbondo, war bis jetzt für Jungen von 6 bis 16 Jahren verantwortlich.

    pediatrie1 Im September 2011 überträgt die Leitung der Einrichtung den Schwestern die Verantwortung für Jungen und Mädchen zwischen 6 und 11 Jahren. Es werden 100 Kinder sein, die in zwei Häusern auf dem gleichen Grundstück leben. Die Gemeinschaft der Schwestern mit 4 jungen Frauen, die Kreuzschwester werden wollen, werden mit den Kindern leben.

    pediatrie2 Die Erfahrung des vergangenen Jahres zeigt eine positive Entwicklung des Verhaltens der Kinder: Weniger Geschrei, mehr Solidarität, mehr Selbständigkeit, bessere Resultate in der Schule, etc.

    Es ist offensichtlich, je früher die Erziehung beginnt, umso mehr Früchte bringt sie.

    Wünschen wir, dass die beiden Gruppen der Kinder von der Erziehung und der Begleitung der Schwestern Nutzen ziehen und die Erfahrung ein Beispiel und eine Hilfe für andere erwachsene « Erzieher » der Pädiatrie werde.

     

    Schwester Marie-France

  • Zum ersten Mal im Kongo

    Geschrieben am 21. septembre 2011 von Bertille. keine Kommentare

    prostration Zum ersten Mal erlebte die Kongregation eine Feier der ewigen Gelübde im Kongo. Dieser Festtag von Schwester Christine am 13. August 2011 war ein sehr schöner Tag.

    Er fand in der Pfarrei „Mater Dei“ statt, wo sich auch das Kinderkrankenhaus befindet, indem unsere Schwestern tätig sind. Herr Bischof Fidele NSIELELE, Bischof der Diözese von Kisantu, war der Hauptzelebrant und 24 Priester haben konzelebriert. Der Pfarrer der Gemeinde, Pater ANTENELLO, Italiener, war stolz uns in seiner Pfarrei herzlich willkommen zu heißen. Schwester Christine war von ihrer Familie umgeben: Brüder und Schwestern, Neffen und Nichten,…  die einen tiefen Glauben an Gott und das Ordensleben haben. Die Mutter, die krank, ist, konnte nicht an der Feier teilnehmen. benediction-eveque

    Der Konvent vor Ort und 2 deligierten Schwestern von den Gemeinschaften in Kamerun waren glücklich, dieses Fest mit Schwester Christine erleben zu können. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

    Ungefähr 300 Personen nahmen am gemeinsamen Mittagessen teil. Es war eine Zeit herzlichen Begegnung, eines besseren Kennenlernens mit der Kirche im Kongo, der Familien der Schwestern, aber auch ein neuer Schritt, uns im afrikanischen Land zu integrieren.

    Sehr bewegt sagte Sr Alice:  » Mutter Adèle ist im Kongo angekommen« .

    Schwester Marie France

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Neues aus…

…der Einrichtung «La Rencontre»

… das “Hildegard Forum der Kreuzschwestern

  • Das Hildegard Forum der Kreuzschwestern ist eine Begegnungsstätte mit den Botschaften Hildegard von Bingen. Es befindet sich auf dem Rochusberg in Bingen/Rhein. Seit 2004 wird das Hildegard Forum als Integrationsbetrieb geführt. Der Träger – die St. Hildegardishaus gGmbH – will damit einen aktuellen Beitrag zur Leistung von Hilfe an Benachteiligten am Arbeitsmarkt leisten und so dem Grundauftrag der Kreuzschwestern – « Das Heilshandeln Gottes an den Menschen sichtbar zu machen » gerecht werden.

    Das Hildegard Forum bietet mit seiner besonders gesunden Küche 60 – 100 Personen Platz in einer einladenden Gaststube, Nebenräumen und einer Terrasse. Monatlich findet ein gestaltetes Frauenfrühstück sowie ein Hildegard-Frühstück statt.

    In dem Audio-visuellen Raum sowie in der ständigen Ausstellung kann man sich über Leben und Werk Hildegard von Bingen informieren. Die Ladenzone bietet kleine Geschenkartikel, Karten, Bücher und Gewürze nach Hildegard von Bingen zum
    Verkauf an.

    Außerdem findet ganzjährig ein Programm mit verschiedenen Veranstaltungen statt. Der Ausstellungsraum bietet Künstlern die Gelegenheit, ihre Exponate der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Zum Hildegard Forum gehört ein mittelalterlicher Heilkräutergarten, der den Besuchern mit und ohne fachliche Führung offen steht.

    Bei Familien, Tagesgruppen, Tagungen und Ausflügen ist das Hildegard Forum wegen seiner schönen Lage, dem gesunden Essen und seinem hildegardischen Ambiente seit über zwölf Jahren eine beliebte Restaurations- und Begegnungsstätte.

    Mehr erfahren Sie auf unserer Homepage: www.hildegard-forum.de

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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IN KÜRZE — DATEN & ANZEIGEN

     

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Kongregation der Kreuzschwestern von Strasbourg – 12 rue Johann Knauth – 67000 Strasbourg
Telefon 00 33 (0)3 88 15 44 60 – Tele-Fax 00 33 (0)3 88 15 44 64 – Email: hildegardishaus@gmx.de